Agent CS-Eventtipp | Die Fashion Week-Saison beginnt

07. Januar 2012

Den Anfang der Fashion Week-Saison macht die Milano Moda Uomo, also die Mailänder Modewoche für Männermode.
Termin: 14.-18.01.
http://www.cameramoda.it

Quasi das Nesthäkchen unter den großen Modenschauen, die Berliner Fashion Week, folgt unmittelbar. Na, eigentlich gehört Berlin ja nicht zu den großen Modemetropolen der Welt, doch hat die seit 2007 zweimal jährlich in der Bundeshauptstadt stattfindende Mercedes Benz Fashion Week immer mehr an Bedeutung gewonnen. Wichtige (Jung-)Designerinnen und -Designer und Modelabels laden zu ihren Fashion Shows ein:
- Patrick Mohr
- Anja Gockel
- Guido Maria Kretschmer
- Dawid Tomaszewski
- Michael Michalsky
- HUGO by HUGO BOSS

um nur einige zu nennen. Zudem gibt es zahlreiche Side Events wie die Mercedes & VOGUE Fashion Night oder den GALA Fashion Brunch mit zahlreichen geladenen Gästen und Prominenten.

Termin: 18.-22.01.2012
http://www.fashion-week-berlin.com/de/
http://berlin.mbfashionweek.com

Den Anfang bei den “Big Four ” macht die Welthauptstadt der Damenmode: Paris. Vom 23.-26. Januar finden die Haute Couture-Schauen in den Tuilerien statt.

23.01.: Versace, Christian Dior, Iris van Herpen
24.01.: Chanel, Givenchy, Giorgio Armani Privé
25.01.: Jean Paul Gaultier, Valentino

http://www.modeaparis.com/en/fashion-shows/Schedules/Haute-couture

Im Februar finden dann weitere wichtige Modenschauen der großen Modemetropolen statt:

9.-16.02.: New York Fashion Feek
http://newyork.mbfashionweek.com/schedule

17.-22.02.: London Fashion Week
http://www.londonfashionweek.co.uk/

22.-28.02.: Mailänder Modewoche
http://www.cameramoda.it

28.02.-07.03. Nochmals Paris: Ready to wear
http://www.modeaparis.com/en/fashion-shows/Schedules/Ready-to-wear

Bei Interesse an einer Teilnahme an den Modenschauen oder Side Events kontaktieren Sie uns bitte. Zu zahlreichen Veranstaltungen können wir grundsätzlich Zugang vermitteln.

Wir freuen uns auf Ihren Anruf oder Ihre eMail.

+49 69 9450 7270
info@agent-cs.de

Agent CS-Eventtipp: Hahnenkamm-Wochenende in Kitzbühel

03. Januar 2012

Das beschauliche Städtchen am Fuße des Hahnenkammes ist einmal jährlich – am dritten Wochenende im Januar (oder Jänner, wie man in Österreich offiziell zu sagen pflegt) – der Zuschauermagnet für DAS sportliche Großereignis des alpinen Wintersports. Die berühmte Streif zählt zu den anspruchsvollsten und gefährlichsten Skipisten des alpinen Skizirkus’. Der Abfahrtslauf des Hahnenkammrennens hat den teilnehmenden Skirennfahrern in seiner bisherigen Geschichte unzählige Hautabschürfungen, Knochenbrüche und Trümmerbrüche, Brust- und Kopfverletzungen, Schädel-Hirn-Traumata bis hin zum Fall ins Koma beschert. Für etliche berühmte Skirennfahrer bedeutete ein schwerer Sturz in Kitzbühel das Karriereende.

Am 21. Januar ist es wieder soweit: Der Tag des Abfahrtrennens. Ca. 50.000 Zuschauer stehen oder sitzen am Zielhang und im Zielstadion, um die spektakulären Zielsprünge (bis zu 70 Meter weit) mitzuerleben und dem Sieger zuzujubeln.

Doch die Hahnenkammrennen sind nur die eine Seite der Medaille. Untrennbar verbunden mit den sportlichen Ereignissen sind die legendären Partys am Freitag und Samstag:

20.01. – Kitz ‘n’ Glamour, Party im Grand Tirolia Golf & Ski Resort
(http://www.starevent.at/)

20.01. – Weißwurstparty im Stanglwirt
(http://www.stanglwirt-weisswurstparty.at)

20.01. – Audi Night im Hotel Zur Tenne

21.01. – Kitz Race Party, im WWP-Zelt

Dort geben sich Prominente aus Sport, Film und Fernsehen, Wirtschaft und Politik die Klinke in die Hand. Welche Party zu den besten gehört? Geschmacksache! Sicherlich ist die Audi Night exklusiver (weil kleiner) als Kitz ‘n Glamour oder die Weißwurstparty beim Stanglwirt. Beachten sollte man auf jeden Fall, dass es nun, knapp drei Wochen vor dem Hahnenkammwochenende, kaum noch Chancen auf Tickets zu den begehrten Events gibt – oder man fragt Agent CS…

Ausgetickt! – Tschüss Zeitmanagement

30. Dezember 2011

Die Vorsätze für das neue Jahr schon zusammengestellt oder noch nicht einmal darüber nachgedacht?

Hier ein Auszug des neuen Bestsellers von Prof. Lothar Seiwert, dem Zeitmanagement-Experten. Sollten Ihre Vorsätze etwas mit dem Thema Zeit zu tun haben…

Wir empfehlen dieses Buch! Nicht nur, weil Agent CS selbst eine Geschichte gewidmet wurde.

“Es ist erstaunlich, wie viel man sich abnehmen lassen kann. Für alles gibt es Profis. In Frankfurt habe ich zum Beispiel den Chef einer dieser professionellen Service-Agenturen kennengelernt. Jens Schlangenotto heißt er, seine Firma heißt Agent CS. Das sind Berufsermöglicher. Gut, dachte ich, wollen wir doch mal sehen, was die draufhaben.

Vorgeschichte: In einem Männermagazin hatte ich eine Anzeige von Ralph Lauren entdeckt mit einem Outfit, für das ich nur ein Wort hatte: geil! Ein Anzug mit Weste, Hemd, Krawatte, Einstecktuch, so was von geschmackvoll! Den wollte ich haben. Ich hatte nachgeschaut, wo in Frankfurt der Ralph-Lauren-Flagship-Store ist: Opernplatz 8, tolle Adresse. Ich hatte mich auf den Weg gemacht. Im Laden hatte sich dann Ernüchterung eingestellt: Den Anzug gab es noch gar nicht. Ich fragte mich, warum die Werbung für etwas machen, was sie nicht liefern können, aber gut, der Anzug gefiel mir so sehr, dass ich ihn bestellte. Größe 52, ich ließ meine Karte da. Nach sechs Wochen rief ich an und musste hören, dass Ralph Lauren nun doch nicht produziert habe, sie würden ihn mir also nicht verkaufen können. Ich legte auf und wählte gleich noch mal: Jens Schlangenotto. Können Sie mir den Anzug besorgen? Ich wollte ihn unbedingt in der Bamberger Basketball-Arena anziehen, wo ich einen Vortrag vor 4.000 Leuten hatte. Es gab also einen klaren Auftrag mit einem fixen Datum.

Jens Schlangenotto sagte Ja. Ich war gespannt.

Dann startete eine fast nicht enden wollende Geschichte: Agent CS telefonierte mit Paris, dann mit USA, bis sie herausbekamen, dass die Werbekampagne international ausgerollt worden war, der Anzug aber nicht für Europa gedacht gewesen war. Da ich den aber so wollte, wurde er einzeln importiert. Ich wollte ja aber nicht nur den Anzug, sondern das komplette Outfit. Das Hemd musste als Einzelstück in Italien nachproduziert werden. Das Einstecktuch wurde aufgetrieben. Dann musste noch die Krawatte nachgebaut werden, denn die war als Einzelexemplar extra für das Fotoshooting angefertigt worden. Auch die Weste war nicht dabei gewesen, denn der Stoff der Weste wurde gar nicht mehr hergestellt, wie Agent CS herausbekam. Trotzdem wurde eine Weste geschneidert, die dem fotografierten Objekt möglichst nahe kam. Zwischendurch gab es noch Probleme mit dem Bezahlen, denn ich hatte nicht beachtet, dass am 14. Juli Nationalfeiertag in Frankreich ist, die Abbuchung wurde abgelehnt. Dadurch sprang ein Sicherheitssystem an, das die Abbuchung am nächsten Werktag ablehnte, weil ich mit der Karte noch nie in Paris etwas gekauft hatte, der Vorgang in Verbindung mit der recht hohen Summe also ein ungewöhnliches Bewegungsmuster darstellte. Als dann die Authentizität der Transaktion bestätigt war, war wiederum das Zeitfenster für den eingegebenen Code abgelaufen …es war ein Theater ohne Ende.

Und wissen Sie was? Das hat mir furchtbar Spaß gemacht!

Es war ein Riesenprojekt, mein Service-Agent hat keine Ruhe gegeben, bis alles geregelt war. Am Ende klappte es gerade noch rechtzeitig vor meinem Auftritt. Und der Anzug ist wirklich vom Feinsten. Die Weste begeistert mich nicht ganz so, sie ist keine komplette Weste, sondern hat hinten nur ein Band, das immer aufgeht. Agent CS hat mir deshalb hinterher noch einen Schneider besorgt, einen Italiener. Der war aber verreist, als ich mit meinem Teil dort ankam. Keiner wusste wohin und wie lange. Irgendwann war er dann wieder da und ging an die Arbeit. Die bestellten Knöpfe waren dann die falschen, es musste wieder etwas geändert werden, dann saß am Ende ein Knopf nicht ganz gerade, ich musste es noch mal ändern lassen und so weiter und so weiter, es nahm einfach kein Ende. Und es war so lustig. Ich hatte ja keinen Stress, denn ich hatte Jens Schlangenotto und seine Leute, die machten alles möglich, sie blieben am Drücker, bis alles erledigt war.”

Quelle: Seiwert, Lothar: „Ausgetickt. Lieber selbstbestimmt als fremdgesteuert. Abschied vom Zeitmanagement“ Ariston Verlag, 2011. S. 247-248

Hier das Buch bestellen. Oder hier das Hörbuch.

 

Agent CS-Reisetipp: Oman – eine Kulisse wie aus 1001 Nacht

28. Dezember 2011
Bergwelt Oman

Bergwelt Oman

Sind Sie auf der Suche nach Kokospalmen, Orient, nach  den Bühnen der Geschichten rund um „Aladin und die Wunderlampe“ oder „Sindbad, der Seefahrer“ ? Dann sind Sie im Sultanat Oman, an der Arabischen See, am Golf von Oman und der Straße von Hormuz, am Ziel angekommen.

Die Destination bietet eine traumhafte Kulisse zwischen Meer, Wüsten, Oasen mit Palmen und karger aber auch spektakulärer Berglandschaft.Klein aber sehr sonnig ist das arabische Land mit seinen rund 3 Millionen Einwohnern. Die Touristen sind dabei, das Ziel zu entdecken. Eine Reise in den Oman liegt im Trend. Doch im Sommer ist es sehr heiß. Dafür sind die Temperaturen in den Monaten zwischen November bis März angenehm mild. Es ist somit eine weitere Möglichkeit, dem grauen und kalten Winter bei uns zu entfliehen. In nur sechs Flugstunden ist der internationale Flughafen in Maskat, die omanische Haupstadt, von Deutschland aus zu erreichen.

Hier treffen sich britische, portugiesische sowie islamische Einflüsse. Maskat war 140 Jahre, zwischen 1508-1648, von den Portugiesen besetzt. Entlang der rund 3.200 km langen omanischen Küste zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten, Saudi-Arabien und dem Jemen sind über 500 Forts, Burgen und Wehrtürme, die Geschichten und Legenden aus der Vergangenheit erzählen. Bei Qurum, Musandam, Salalah und auf der Insel Masirah sollen die schönsten Strände im Oman sein. Besonders sehenswert ist das Naturschauspiel in den Küstengebieten bei Dhofar, Alwusta und Sohar. Delfin-Beobachtungen geben hier Einblicke in eine noch intakte Meereswelt. Sehenswert sind die teils sehr abgeschieden gelegenen Fischerdörfer auf der Halbinsel Musandam.

Wer im Oman das Landesinnere besucht, der kann zwischen unterschiedlichen Wüstengebieten wählen und die Wahl ist nicht einfach, denn jede Wüste hat ihre Besonderheiten und Highlights: Wahiba, Rub al-Khali oder Sharqiya. Ein Erlebnis ist dabei immer wieder ein Kamelritt. Wer sich auf Shopping-Tour begeben möchte, der geht am besten ins Maskat City Center: es ist das größte Einkaufszentrum im Oman. Doch spannend wird es erst in den typischen historischen Marktvierteln, den Souks, mit ihren verwinkelten und schmalen Gassen, einem Potpourri aus Kunsthandwerk, Alltagsgegenständen und endlos vielen Düften. Ein Duft weht dabei durch den ganzen Oman: der Weihrauch. Die Weihrauchbäume haben hier vor allem im kargen Dhofar-Gebirge einen idealen Standort.

Sultan-Qabus-Moschee

Sultan-Qabus-Moschee

Kulinarisch hat der Oman eine interessante Küche mit allerlei Gewürzen, Gemüse, Reis, Brot und vor allem auch Fisch zu bieten. Ein traditionelles omanisches Gericht ist Samak Pablo (Fisch in Kokosmilch und Kurkuma). Kulturell laden zahlreiche Monumente und Veranstaltungen in den Oman ein. Dazu gehört das Muscat Festival, Sohar Musikfestival oder auch das Programm des Königlichen Opernhauses in Maskat. Die in 2001 eingeweihte Große Sultan-Qabus-Moschee in der Hauptstadt, ist die größte Moschee im Oman, aber auch in der Welt mit einer Gesamtkapazität für 20.000 Gläubige. Weiter geht die Reise durch den Oman nach Sohar, dem Geburtsort von Sindbad, der Seefahrer.

Nicht fehlen darf im Oman natürlich das gewisse Hotelambiente – hier speziell auch im orientalischen Design. Für Anspruchsvolle ist das The Chedi Muscat mit Panoramablick auf die Hajjar Berge das richtige Hideaway. Einzigartig ist aber auch das Luxusresort Shangri-La in der Nähe von Maskat. Mehrfach ausgezeichnet bietet das Six Senses Zighy Bay auf der Halbinsel Musandam den Reisenden eine hippe Adresse in Harmonie zwischen Design, Luxus und Natur.

Der Strand von Ras-Hamar

Der Strand von Ras-Hamar

Begeben Sie sich auch auf eine Reise, die durch märchenhafte Wege voller orientalischer Begegnungen geprägt ist.

 

Weihnachts-ZEIT

25. Dezember 2011

Zeit der Besinnung. Zeit der Entschleunigung. Zeit der Entspannung. Zeit für sich. Zeit für die Familie, für Freunde. Mal nicht an den Job denken.

Zeit für Urlaub. Zeit für Sport, Spaziergänge. Mal etwas Anderes machen.

Egal womit Sie Ihre Zeit verbringen, wir wünschen Ihnen viel Spaß und Freude dabei.

Herzlichen Dank, dass Sie sich die Zeit nehmen, unseren Blog regelmäßig zu lesen. Wir wünschen Ihnen eine tolle Weihnachtszeit und einen Super-Start ins Jahr 2012.

Ihr Agent CS-Team

Unser Geschenktipp: Der ZEIT-Gutschein…

10. Dezember 2011

Sie haben noch kein Geschenk für Ihren Liebsten oder Ihre Liebste und wissen auch so gar nicht, was Sie ihm oder ihr schenken sollen? Zeit haben Sie auch nicht wirklich, um sich darum zu kümmern, so dürfte der Agent CS Zeit-Gutschein gleich mal doppelt und dreifach interessant für Sie sein.

Ganz einfach! Schenken Sie Zeit. Hört sich zunächst gewöhnungsbedürftig an, jedoch werden die Beschenkten Sie lieben. Denn was ist es denn mittlerweile, was uns allen fehlt. ZEIT!

Daher bietet Agent CS seinen Kunden auch in diesem Jahr wieder die beliebten Zeit-Gutscheine an.

In Höhe Ihres Wunschbetrages stellen wir Ihnen den Gutschein aus und lassen ihn auf direktem Wege zu Ihnen liefern. So kann der Beschenkte unter der darauf notierten Rufnummer seinen Wunsch platzieren und Zeit sparen.

Die Agent CS-Zeit-Gutscheine gibt es ab EUR 100.

Wir beraten Sie gerne und freuen uns auf Ihren Anruf.

Mode, Design, Architektur | Antwerpen

06. Dezember 2011

Die belgische Stadt am Ufer der Schelde mit einem der größten europäischen Binnenhäfen nahe der holländischen Grenze ist in jeder Hinsicht ein Tor zur Welt. Dazu gehört in Antwerpen aber auch der Bahnhof. Das einzigartig schöne Gebäude, welches aufgrund seiner Kuppel und filigranen Türmen auch „Eisenbahnkathedrale“ genannt wird, ist wahrlich ein museales Highlight. Es ist eine meisterhaft gelungene Symbiose aus Belle-Epoque, High-Tech-Verglasung und – Elektronik, Eisenkonstruktion in eleganter Rotlackierung sowie kunstvoller Lichtinszenierung auf mehreren Stockwerken. Doch nicht nur das: hier funkelt, blitzt und glänzt es. Im und am Bahnhof befindet sich das weltweit bekannte Diamantenviertel von Antwerpen. Shops, Händler & Co. konkurrieren direkt nebeneinander. Hier lassen sich Diamanten nach den „4 C“-Kriterien (Cut/Schliff, Color/Farbe, Clarity/Klarheit, Carat/Gewicht – die Insider-Basis zur Bewertung von Qualität und Preis von Diamanten) in jeder Ausführung finden. Unweit befinden sich dazu das sehenswerte Diamantenmuseum und die älteste Diamantenbörse.

Auf dem Weg durch die Stadt zeigen sich die unzählig vielen Facetten der Architektur: es ist ein Potpourri zum Staunen. Die Paläste vergangener Jahrhunderte sind aufwändig und stilvoll renoviert oder mit neuen Akzenten kombiniert. Immer wieder dominiert die Jugendstilepoche das Bild. Besonders prunkvoll ist dies im Stadtviertel Zurenborg zu sehen. Ein Art-Déco-Erlebnis ist eine Pause bei Kaffeduft im Grand Cafe Horta. Aber auch in den Shoppingstraßen oder Flaniermeilen wie Meir, Nationalestraat oder Kammenstraat prägen insgesamt prachtvolle Bauten traditionell oder futuristisch orientiert abwechselnd das Bild.

Die Stadt ist dazu weltweit in der Haute Couture-Szene berühmt. Besucher können auf dem „Fashion Walk“ einen Rundgang durch die schönsten Boutiquen machen. Dominierend ist vor allem die Gruppe belgischer Avantgarde-Modedesigner, alle sind Absolventen der Königlichen Kunstakademie, die sich 1986 auf der Londoner Modemesse in Szene setzten und seither international modisch Furore machen. Dazu gehören Walter Van Beirendonck, Ann Demeulemeester, Dries van Noten, Dirk Van Saene, Dirk Bikkembergs und Marina Yee. Aber auch der belgisch-amerikanische Modestar, Diane von Fürstenberg, die 1973 über das Jersey-Wickelkleid berühmt wurde, gehört in diese exklusive Designerszene. Seit einigen Jahren erhält die Szene dazu neue Impulse von Véronique Branquinho, Christoph Broich oder Bruno Pieters. Alle haben ihre Flagshipstores in Antwerpen und dazu VIP-Kunden rund um den Globus. Der belgische  Traditionsklassiker für feine Accessoires und edle Ledertaschen schon seit über 180 Jahren ist und bleibt auch in Antwerpen die Marke Delvaux. Lederhandschuhe in sieben Größen und in einer spektakulären Auswahl gibt es dazu bei Huis a Boon. Die Boutique begeistert die Kunden schon seit 1884. Spannende Einblicke in die Szene präsentiert gegenüber das Modemuseum.

Zur Versüßung der Wege zwischen Mode, Design und Architektur geht es am besten in die kleine und feine Chocolaterie Burie, zu Del Rey und Goosens – es sind die Top 3 der Antwerpener Schoko-Szene. Eine Verköstigung der Pralinen läßt Schokoträume wahr werden. Bei einer heißen Schokolade im Café Impérial gibt es Einblicke in die Vergangenheit. Im 19. Jahrhundert war der Palast im Besitz von Napoleon und wurde später von der belgischen Königsfamilie genutzt. Das traditionsreiche Grand Café Paon Royal am Diamantenmuseum sowie das architektonisch interessante Zuideterras-Café mit Panoramablick am Schelde-Ufer bringen dazu weitere genußvolle Momente. Exquisit ist es auch im Het Pomphuis, ein ehemaliges Pumpwerk am Hafen. Hier diniert man zwischen Geräten, Pumpen und Backsteinen, die stylisch inzseniert sind. Für den Abend empfiehlt sich die edle Champagner-Bar im Stadsfestzaal, in dem gleichermaßen heute ein Luxus-Kaufhaus ist. Kulinarisch hat die Stadt für Gourmets und Schlemmer neben „Fritten“ und einem „Frittenmuseum“ noch viel mehr zu bieten.

Ein Besuch in Antwerpen führt aber gleichermaßen zu unzähligen bedeutungsvollen Kunst- und Kulturschätzen. Das Haus des berühmten Malers Peter Paul Rubens, der in Antwerpen im 16. Jahrhundert lebte, ermöglicht heute eine Reise in die Antwerpener Gesellschaft des 16. Jahrhunderts. Vier seiner wichtigsten Gemälde sind in der Liebfrauenkirche zu sehen. Die Kathedrale feiert festlich und im neuen Glanz in 2011 das 450. Jubiläum. Von unschätzbarem Wert ist in der Altstadt auch das Museum in der ehemaligen Druckerei Plantin Moretus in Antwerpen. Das Unternehmen wurde hier 1555 gegründet und gilt als eine der ersten industriellen Druckereien überhaupt. 2001 wurde es aufgrund seiner Archivschätze als einziges Museum ins Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen.

Antwerpen ist in der Tat ein „Überraschungspaket“ voller Schätze, Schönheiten, Werte, Monumente und Stilelemente. Gerade deshalb eignet sich eine Reise in die Stadt bestens auch als Geschenk für besondere Anlässe.

Weitere Vorschläge für den City-Geschenktrip, Fashion-Tipps aus Belgien und die Reiseorganisation nach Antwerpen sind über Agent CS erhältlich.

Redaktion/Fotos: J. Adameit

Agent CS-Kinotipp | In Time – Deine Zeit läuft ab

30. November 2011

Zeit ist Geld, heißt es. Doch was ist, wenn Zeit wirklich Geld ist, sprich, wenn man nicht mehr mit Geld bezahlt, sondern mit seiner Lebenszeit? In dem Action-Thriller “IN TIME – DEINE ZEIT LÄUFT AB” hat Regisseur Andrew Niccol (hat auch das Drehbuch geschrieben) eine Zukunft skizziert, in der jeder Mensch – genetisch manipuliert – mit 25 Jahren aufhört zu altern. Ab diesem Zeitpunkt hat jeder Mensch genau ein Jahr Restlebenszeit, die durch einen Countdown auf dem Arm angezeigt wird. Sobald das Jahr vorüber und der Countdown auf Null ist, sterben sie. Zeit wurde zur neuen Währung, man verdient Zeit durch Arbeit, man bezahlt mit Zeit für seine täglichen Ausgaben. Die Reichen leben ewig, die Armen sterben früh.

Wieviel Zeit haben Sie? Wer stiehlt Ihnen Ihre Zeit? Wieviel Zeit verschenken und vergeuden Sie täglich mit Dingen, die Sie nicht weiterbringen? Stellen Sie sich vor, Sie würden wirklich mit Ihrer Lebenszeit bezahlen…

Weitere Informationen zum Film sowie den Trailer finden Sie hier.

Kinostart ist deutschlandweit am 1. Dezember 2011.

 

Agent CS-Veranstaltungstipp | Europäischer Filmpreis

26. November 2011

In Kürze werden zum 24. Mal die European Film Awards (EFA) vergeben. Nach 2007 kehrt die Preisverleihung in diesem Jahr wieder nach Berlin zurück. Nominiert sind z.B. solche herausragenden Persönlichkeiten des internationalen Filmgeschäfts wie Tilda Swinton, Kirsten Dunst, Michel Piccoli, Colin Firth, Lars von Trier oder Aki Kaurismäki.

Zu den EFA-Botschaftern gehört auch der beliebte deutsche Ausnahme-Schauspieler Moritz Bleibtreu. Dem Vorstand gehört unter anderem Oscar-Preisträger Volker Schlöndorff an. Ehrenmitglieder des Direktoriums sind keine geringeren als Jeanne Moreau oder Sir Ben Kingsley.

Ob sie alle der Preisverleihung beiwohnen werden, lässt sich nur herausfinden, wenn man selbst hingeht. Auf jeden Fall dabei sein wird Comedy-Star Anke Engelke, denn sie führt durch den Abend. Weitere Informationen gibt es hier: http://www.europeanfilmacademy.org

Datum: 3. Dezember 2011
Ort: Berlin, Tempodrom

 

Idee: …winterliche Kurzreise ins Elsass

25. November 2011

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt….Gemütlich und festlich soll es im Glanz der Lichter sein. Das französisch-charmante Ambiente rund um den Weihnachtsmarkt in Straßburg ist dafür perfekt. Noch viel mehr: nicht nur Straßburg, eine ganze Region, das Elsass ist im Weihnachtsrausch. Der Besucher erlebt dabei den magischen Charakter dieser so wundervoll-weihnachtlich dekorierten Stadt.

 

Im Elsass laden über 150  Weihnachtsmärkte sogar bis ins neue Jahr auf einen Besuch ein. Die Saison beginnt am 25. November, dem Tag der Heiligen Katharina. Am Weihnachtsabend, dem 24. Dezember, ist auch hier für alle das große Fest. Noch bis zum 6. Januar, dem Dreikönigstag, kann man im Elsass auf weihnachtlich-winterliche Entdeckungstouren gehen. Hier läßt sich wahrlich noch der Geist der alten Weihnachtstraditionen entdecken. Schon seit Jahrhunderten feiert diese Region das Weihnachtsfest mit all seinen Dekorationen, Delikatessen und Traditionen. Viele der weihnachtlichen Ideen haben gar einen elsässischen Ursprung. Der erste Weihnachtsbaum soll einst im Elsass aufgestellt worden sein. Dazu dokumentiert ein Schriftstück aus dem Jahr 1521 in einer Bibliothek in Séléstat den ersten Verkauf von Weihnachtsbäumen.

Zum 442. Mal findet in diesem Jahr der Straßburger Weihnachtsmarkt statt und gehört damit zu den ältesten Weihnachtsmärkten Frankreichs und in Europa. Seit 1570 ist die ganze Stadt in der Saison „ein Weihnachtsmarkt“: bei einem Besuch trifft man heute auf 12 Weihnachtsmärkte und 300 Markthäuschen, die sich über die ganze Stadt und die schönsten Plätze erstrecken. Der traditionelle Weihnachtsmarkt ist immer am Straßburger Münster, der großen Kathedrale, mitten in der Altstadt. Es ist ein einzigartiger Spaziergang zwischen leuchtenden Lichtergirlanden, Kunsthandwerk,  vorbei an Lebkuchen, allerlei Plätzchenspezialitäten, kandierten Früchten oder auch „Tarte flambée“ (Flammkuchen). Insider gehen in der Stadt zu „Mireille Oster“, der Lebkuchenkönigin. Mitten im historischen Viertel „La Petite France“ ist ihre Lebkuchen-Boutique eine Institution. Das Traditionsgebäck gibt es hier in 36 Geschmackssorten! Lebkuchenfans kommen dabei ins Schwärmen. Natürlich gehören zu einem Straßburg-Besuch auch die typisch elsässischen Delikatessen wie „Kougelhopf“ (Gugelhupf), „Choucroute“ (Sauerkraut) in allen Variationen oder „Baeckeoffe“ (ein elsässisches Ofengericht mit Fleisch, Kartoffeln und Weißwein). Vor allem in Kombination mit den regionalen Weinen sind die regionalen Spezialitäten ein Genußerlebnis. Bei klirrender Kälte ist dazu unterwegs auf den Märkten der Glühwein mit elsässischem Weißwein zubereitet ein wohltuender Seelenwärmer. Dabei duftet es so herrlich nach Nelken, Zimt, Honig und Zitrusfrüchten.

Jahrhundertalte Fachwerkbauten und enge malerische Gassen laden auf einen Bummel zwischen Weihnachtsdekorationen ein. Die Stadt ist „eine Erleuchtung“ in dieser sonst so dunklen Jahreszeit. Gerade am Abend wirkt der Weihnachtszauber im Glanz der Lichter besonders. Der besondere Tipp dafür ist eine Dampferfahrt mit Batorama. Als Spaziergänger kommt man an zahlreichen historischen Sehenswürdigkeiten vorbei. Der Weg führt durch die Fußgängerzone der Rue Mercière, wo sich die Pharmacie du Cerf (Hirschapotheke), die älteste Apotheke Frankreichs, von 1268 befindet. Weiter geht es zum Palais Rohan, einer der bedeutendsten Barockbauten in Straßburg – auch Schloss von Straßburg genannt. In den ersten Jahren wurde der Palast mit dem prunkvollen Intérieur königlich von Ludwig XIV und Napoléon genutzt. Seit dem 19. Jahrhundert sind in dem Palast drei bemerkenswerte Museen: das Archäologie-Museum, das Kunstgewerbemuseum und das Museum der schönen Künste. Unbedingt gesehen haben sollte man auch die Aula der Universität, deren Gründung bis ins 16. Jahrhundert zurückgeht und wo einst sogar Goethe studiert hat. Seit 2007 widmet die Stadt, dem in Straßburg geborenen, international bekannten und vielfach ausgezeichneten Künstler Tomi Ungerer in der Villa Greiner ein eigenes Museum mit über 11.000 Werken.

Dazwischen hat man die Möglichkeit sich auch jenseits der Weihnachtsmärkte lukullisch zu verwöhnen, denn Straßburg und das Elsass sind als Gourmetparadies weltberühmt. Eine Versuchung für den Gaumen sind die Kreationen aus Zartbitterschokolade mit Pistazien und Orangen, Pralinen oder exquisite Tartes, Macarons und Biskuitplätzchen der Meister bei Patisserie Naegel, Au Pain de Mon Grand Père, Coco LM. Ganz in der Nähe der Kathedrale ist der junge Chocolatier Stéphane Gross mit der Déclinaison Chocolat Bar. Die Bar hat sich derzeit auf 19 Sorten Trinkschokolade spezialisiert. Käse- und Pasteten-Liebhaber finden bei Kirn oder Tourrette Fromagerie ihr Glück. Besonders einladend für ein „Petit Déjeuner“ (mittags) oder auch das „Dîner“ (abends) sind La Cruche d’Or, Au Crocodile, Le Corde à Linge, Le Cornichon Masqué, Le Lohkäs und die Brasserie de l‘Aubette. Für eine Kaffeepause bei einem „Café Crème“ (Milchkaffee) findet man ein ansprechend-interessantes Ambiente im Café Brant, Café des Anges und Le Roi et son Fou. Dazwischen leuchtet die Stadt im Kerzenschein und Lichterzauber. Eiskristalle verzieren die Fensterscheiben. Draußen fallen möglicherweise die ersten Schneeflocken. Leise rieselt der Schnee….

Fragen Sie uns nach Ideen voller Kerzenschein, Lichterzauber und Gewürzdüfte sowie einem Hauch aus Schokolade rund um einen Ausflug ins Elsass. Besuchen Sie dabei mit Agent CS den Weihnachtsmarkt in Straßburg!

Redaktion: J. Adameit
Fotos: Elsass Straßburg Christkindelmärik © CRTA (oben), Elsass Weihnachten Place Kleber © OT Strasbourg (Mitte), Elsass Straßburg Weihnachtsmarkt-Stand  © OT Strasbourg Aurélie COTTIER (unten).